Presse
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Das Isarmündungsgebiet . - 3
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Interner Bereich.
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- Flussregenpfeifer - C Baumgartner

- Deutsche Tamariske
30.09.2011: Sicherung von Pflanzenarten der Kalksümpfe und Schaffung von Lebensräumen - 3. Klasse der Grundschule Moos
Die Flachwasserzone beim Kiesweiher bei der Sammerner Haide mit kiesigem Untergrund, wurde vom Landkreis Deggendorf als Ersatzstandort für die früher weit verbreiteten großen Schotterfelder im Isarmündungsgebiet angelegt. Im Rahmen von Artenhilfsmaßnahmen der Regierung von Niederbayern reicherte Dipl.-Biologe Martin Scheuerer das Flachwasserufer mit autochthonen Pflanzen aus dem Unteren Isar-Tal an. Der Flussregenpfeifer hingegen, eine selten gewordene Watvogelart, stellt sich schnell von selbst ein und auch die Flussseeschwalbe konnte heuer bereits beobachtet werden.
Da die Natur sich in der Aue offene Kiesböschungen relativ schnell zurück erobert und keine neue Pionierstandorte durch die Isar mehr entstehen, sind Pflegemaßnahmen, wie die Entfernung aufwachsenden Weiden, für die hier ausgebrachten Pflanzen, wie auch für den Flussregenpfeifer unabdingbar.
Gebietsbetreuer Thomas Schoger-Ohnweiler organisierte zusammen mit Bürgermeister Hans Jäger aus Moos eine Schulaktion, um die Weiden zu entfernen. Den Schülern wurde im Rahmen des Unterrichts anschaulich dargestellt, warum Tier- und Pflanzenarten von kiesigen Pionierstandorten vom Aussterben bedroht sind. Außerdem konnten sie die seltenen Pflanzenarten auch gleich in Augenschein nehmen. Die Flussregenpfeifer haben ihr Brutgebiet bereits wieder verlassen und sind erst wieder im kommenden Frühjahr zu beobachten. Wenn das Flachwasserufer während der Brutzeit nicht gestört wird, können die Schüler den Erfolg Ihrer Aktion im Frühjahr selbst beobachten, wenn Sie mit Gebietsbetreuer Thomas Schoger-Ohnweiler mit einem Spektiv (transportables Fernrohr) in gebührendem Abstand, brütende Flussregenpfeifer am Kiesufer betrachten. Diese haben hier einen Lebensraum aus zweiter Hand für sich entdeckt und bereits diesen Frühsommer erfolgreich Junge groß gezogen. Das Gelege ist ausgezeichnet getarnt und auf dem hier abgeschobenem Kies so gut wie nicht zu erkennen. Die besten Beobachtungschancen ergeben sich, wenn die kleinen Vögelchen schnell trippelnd an der Uferlinie nach winzigen Wirbellosen suchen, die sie hier in Hülle und Fülle finden. Als Nestflüchter können ihre Jungen schon nach wenigen Stunden selber laufen und sind schnell selbständig.
Fotos der Aktion
Deggendorfer Zeitung vom 05.10.2011 - Ein Klassenzimmer in der Natur

03.07.2011: Die Faszination Honigbiene
Leitung: Theodor Günthner, 1. Vorsitzender des Bienenzuchtvereins Plattling e.V. und Zuchtobmann des Landkreises Deggendorf
Eine Exkursion zu den Bienen für Erwachsene und Kinder. Wie ein Bienenvolk arbeitet und welche Aufgaben dieses im Naturhaushalt erfüllt wurde anschaulich erläutert. Es wurde auch Honig geschleudert mit anschließender Verkostung.
Deggendorfer Zeitung vom 07.07.2011 - Einblicke in den Bienenstock
29.05.2011: Heimische Tag- und Nachtfalter im Isarmündungsgebiet - Powerpointvortrag mit Fotos und professionellen Filmaufnahmen
Leitung: Wolfgang Willner, Naturfilmer und Fotograf
Der Referent ist engagierter Naturfilmer und leidenschaftlicher Fotograf. Er hat am 13.05.2011 beeindruckende Aufnahmen von Tag- und Nachtfaltern im Isareinzugsbereich vorgestellt. Am 29. Mai bot sich die Gelegenheit mit dem Referenten im Isarmündungsgebiet einen Teil der Schmetterlinge "live" anzuschauen.
Deggendorfer Zeitung vom 04.06.2011 - Exkursion in die Welt der Falter
Deggendorfer Zeitung vom 16.05.2011 - Auf leisen Schwingen
Donau Anzeiger vom 21.05.2011 - Auf leisen Schwingen
01.05.2011: Vielfalt im "Bayern-Arche" - Gebiet Isarmündung - naturkundliche Wanderung zu den wichtigsten Lebensraumtypen
Auftaktveranstaltung "BayernTour Natur 2011" - Niederbayern -
Leitung: Dr. Willy Zahlheimer, Regierungsdirektor - Regierung von Niederbayern
Für die Vielfalt im Isarmündungsgebiet ist mit der Lage am Gabelungspunkt einer übernationalen Ausbreitungs- und Wanderachse für Pflanzen und Tiere entscheidend, dass dort neben wenig gestörter Natur in Form von ungestauten Flüssen, von Altwassern, Weich- und Hartholz-Auwäldern verschiedenste Lebensgemeinschaften vorkommen, die früher übliche Formen der Landwirtschaft prägten. Es handelt sich dabei besonders um ungedüngte Viehweiden, herbstmähdige Streuwiesen, zweischnittige, wenig gedüngte Auwiesen und im Sommer genutzte trockene Magerrasen: Obwohl das Isarmündungsgebiet
zu unseren großen Feuchtgebieten zählt, gibt es dort auch ?Brennen?, hoch gelegene Auenteile mit kiesigen oder sandigen Böden, die ausgesprochene Trocken-Lebensräume darstellen.
Auf der Wanderung wurde ein Querschnitt all dieser
Lebensräume und Möglichkeiten zur Entdeckung
vieler seltener Pflanzen geboten.
Deggendorfer Zeitung vom 03.05.2011 - Ein Blick ins Paradies der Artenvielfalt
Donau Anzeiger vom 05.05.2011 - Ein Blick ins Paradies der Artenvielfalt

- Sumpfgladiole
29.04.2011: Eröffnung der Wechselausstellung "Botanischer Artenschutz in Bayern"
Referent: Martin Scheuerer, Dipl.-Biologe
Herr Scheuerer eröffnete die Ausstellung "Botanischer Artenschutz in Bayern". In der Ausstellung werden zu jeder Art konkrete Beispiele bereits bestehender Schutzprojekte vorgestellt. Ergänzende Merkblätter zum botanischer Artenschutz ermöglichen Ihnen, Informationen zu den gefährdeten Arten nachzulesen. Bis 29. Juli 2011 kann die Ausstellung im Infohaus besichtigt werden. Diese Ausstellung wurde vom Bayerischen Landesamt für Umwelt zur Verfügung gestellt.
Deggendorfer Zeitung vom 02.05.2011 - Die Artenvielfalt erhalten
Donau Anzeiger vom 02.05.2011 - Großer Auftrag - Das botanische Erbe sichern

- Der Tagliamento - größte Wildflusslandschaft in den Alpen (hier bei Gemona). Copyright - Dr. Schauer
25.03.2011: Der Tagliamento - Flussmorphologie und Auenvegetation der größten Wildflusslandschaft in den Alpen
Referent: Dr. Thomas Schauer
Der Tagliamento in Norditalien ist wohl der letztegroße Wildfluss in den Alpen, an dem flussdynamischeProzesse wie Erosion und Akkumulationnoch weitgehend ungehindert ablaufen.Das weite, oft über 1 km breite Flussbett, ist vonzahlreichen sich verzweigenden Flussarmenund ausgedehnten Schotter- und Kiesbänkenmit einer vielfältigen Vegetation - beginnend vonPioniergesellschaften bis zu strauch- und baumreichenAuenwäldern - geprägt.Diese zahlreichen Vegetationsbilder beginnendam Ober-, Mittel- und Unterlauf werden an Handvon Dias vorgestellt.
Deggendorfer Zeitung vom 31.03.2011 - Wildflusslandschaft als herbe Schönheit
Donau Anzeiger vom 30.03.2011 - Einer ständigen Änderung unterworfen
02.03.2011: Vorstellung Jahresprogramm 2011

Deggendorfer Zeitung vom 04.03.2011 - Umweltbildung ist mehr als Joggen im Wald
Donau Anzeiger vom 05.03.2011 - Großes Auenfest findet am 4. September statt
30.07.2010: Besuch des Umweltministers Dr. Markus Söder
Das BayernNetz Natur-Projekt
Deggendorfer Zeitung vom 31.07.2010 - Umweltminister kommt als Geldbote
Donau Anzeiger vom 31.07.2010 - "Eine echte Investition in die Zukunft"
18.06.2010: Das Infohaus feiert 10-jähriges Jubiläum!
Die Erfolgsgeschichte " Infohaus-Isarmündung", diese bei "Groß & Klein" bis weit über die Landkreisgrenzen beliebte Umweltbildungseinrichtung in der Trägerschaft des Landkreises Deggendorf, wird fortgeschrieben:
Besuchen Sie uns und erleben Sie einen Tag voller Naturerlebnisse!

Deggendorfer Zeitung vom 21.06.2010 - Ein Jahrzent für Naturschutz und Umweltbildung
Donau Anzeiger vom 22.06.2010 - Peter Erl: "Ein Schatz vor unserer Haustüre"


